Frost zerstört zahlreiche Triebe

Braune Triebe an den Reben, wohin das Auge reicht – abgestorben vor Kälte. Ein Großteil der jungen Triebe ist durch den Frost der vergangenen Woche erfroren.

Die Rhein-Zeitung schreibt: „Der Spätfrost in den jüngsten Nächten macht den Winzern stark zu schaffen. Vor allem die niedrigen Temperaturen um minus 4 Grad Celsius haben den frischen Trieben der Weinstöcke geschadet. Im gesamten Kreis Cochem-Zell melden die Winzer herbe Verluste.“ Ganzen Artikel lesen

Besonders betroffen sind die Flachlagen, in denen die Kaltluft schlechter abfließen kann. Durch diese Wetterkapriolen haben wir schätzungsweise 80 Prozent der Triebe des Chardonnay verloren. Beim Riesling, der größtenteils in Steil- und Steilstlagen wächst, sind es „nur“ etwa 30 Prozent. Ohne Zweifel sind dies herbe finanzielle Verluste, die wir einstecken müssen. Auswirkungen auf die Qualität des Weinjahrgangs 2017 lassen sich zu dem jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht feststellen.