Weinbau im Januar: Rebschnitt

Auge um Auge, Schnitt für Schnitt

Der Rebschnitt ist eine aufwendige und zeitintensive Arbeit im Winter. Er bezeichnet das Schneiden von Weinreben vor dem Austrieb im Frühjahr. Gefühl und Routine zählen bei dieser wichtigen Arbeit im Weinberg.

Doch was ist der richtige Schnitt: kurzer Schnitt, mittlerer Schnitt, langer Schnitt?

Der Rebschnitt kann unterschiedlich intensiv ausgeführt werden. Je kürzer der Schnitt, d.h. je weniger Fruchtaugen stehen bleiben, desto weniger Triebe können aus den aufbrechenden Knospen wachsen. Folglich wachsen weniger Trauben und umso höher wird die Qualität.

Das Anschneiden der Reben ermöglicht letztlich kontrolliertes Wachsen der Weinstöcke und ist der erste Schritt, der sich auf die Weinqualität auswirkt.

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